Ein Apfelbaum für die Spatzen.

hohes C Heimische Früchte war unterwegs im Namen der Aktion “Apfelbäume für die Heimat“. Wir wollten nämlich mal live dabei sein, wenn ein frisch gewonnenes Apfelbäumchen ein neues Zuhause bekommt – und erst recht, wenn es von echt Oelsnitzer Spatzen eingepflanzt wird.

Morgens, halb zehn im Vogtländischen Oelsnitz – genauer gesagt im “Oelsnitzer Sperkennest”, was “Spatzennest” bedeutet und ein rundum liebenswerter Kindergarten ist:

Manuel Trommer

Hier treffen wir Hausfrau, Mutter und Apfelbaumgewinnerin Manuela Trommer, die ihr Bäumchen dem Kindergarten-Garten gestiftet hat. Total lieb, finden wir. Total toll, finden die Oelsnitzer Sperken. Die freuen sich jedenfalls schon riesig aufs Einpflanzen, wie Frau Trommer uns verrät. Im Moment sind die Kleinen allerdings noch in der “Obstpause”, denn ihr Tag hat ja schon um 7 Uhr begonnen. Frühe Vögel, diese Sperken!

Holzfigur im hohes C Kindergarten

Wir warten gerne und erfreuen uns derweil am großen Garten, der das Hauptgebäude umgibt. Hier finden sich zwischen alten Bäumen und bunten Blumen natürlich ein einladender Spielplatz und sogar ein vorbildlich gepflegtes Kräuterbeet. Besser kann es ein junges Apfelbäumchen kaum treffen.

Während wir noch die vielen liebevoll gestalteten Details bestaunen, kündet vergnügtes Krakeelen schließlich vom Ende der Obstpause. Frisch gestärkt und voller Tatendrang drängen die “Spatzen” ins Freie. Jetzt kann’s los gehen.

hohes C Redakteur mit Kindern

Naja, zumindest bald, denn zuerst müssen natürlich einige Händchen geschüttelt, viele Namen gelernt, mindestens 5 aufregende Geschichten gleichzeitig angehört und ein paar bunte Pflaster auf diversen Knien bewundert werden.

Apfelbaum von hohes C Heimische Früchte








Auch die Kindergärtnerinnen bewundern wir, nämlich dafür, dass sie diesen putzmuteren Spatzenschwarm nicht nur im Griff, sondern dabei auch die Ruhe weg haben. Gesittet wird zur Tat geschritten und dabei wirklich nur ein bisschen gehüpft und geplappert. Die Spannung steigt merklich. Es ist soweit.

Kinder beim Baum pflanzen

Das Bäumchen steht bereit, das Pflanzloch ist schon ausgehoben und alle Kinder vesammeln sich rundum. Prompt kommt es zum ersten dramatischen Zwischenfall: Eine dicke Nacktschnecke hat sich frech ins Loch verirrt! Das Gequieke ist groß, die Schneckenrettungsaktion der Erzieherin beherzt, und schnell beruhigt sich die Lage wieder. Das ist auch wichtig, denn das Bäumchen wird nun gesetzt und volle Konzentration ist gefordert:

Kind mit Erde

Nacheinander befüllen die Kinder das Pflanzloch mit Erde aus der bereitgestellten Schubkarre – in Handarbeit übrigens, denn das macht bekanntlich am meisten Spaß. Alle sind mit Gärtnereifer bei der Sache und Teamwork ist Ehrensache im Sperkennest, soviel scheint klar.

Heimische Früchte Apfelbaum wird eingepflanzt
hohes C Apfelbaum wird gegossen

Im Handumdrehen ist das Bäumchen fix und fertig eingeplanzt – denken die Kinder und lernen sogleich, dass natürlich noch ordentlich angegossen werden muss. Das restliche Gießkannenwasser reicht praktischerweise noch zum Abbrausen der Hände – die sind ja nicht so groß. Außerdem geht es nach getaner Pflanzarbeit gleich auf den Spielplatz zum Weiterbuddeln.

Trommelnde Kinder





Wir bedanken uns bei allen fleißigen Helfern, bei Frau Trommer für die gelungene Bäumchenspende und beim Kindergarten dafür, dass wir diesem Spektakel beiwohnen durften. Die Kinder verabschieden uns mit einem improvisierten Freilufttrommelwirbel auf der Streugutkiste. Und das Apfelbäumchen wird es unter all den Spatzen gut haben, da sind wir uns sicher.



Tja, das war die Geschichte vom Apfelbäumchen, das nun im Oelsnitzer Sperkennest heimisch ist. Habt Ihr auch ein Apfelbaum für euere Heimat gewonnen? Wir sind gespannt auf eure Berichte!

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